Composers’ Lounge im Café Korb

präsentiert von SFIEMA & ÖKB

Brandstätte Concert Series in der CAFE KORB Artlounge
Composers’ Lounge im Café Korb

S.F.I.E.M.A.
(SOCIETY FOR SOUND ART, FREE IMPROVISATION AND EXPERIMENTAL MUSIC AUSTRIA)
&
ÖKB
(Österreichischer Komponistenbund)
präsentieren:
"COMPOSER´S LOUNGE im Café Korb"
kuratiert von MIA ZABELKA

Die vom Österreichischen Komponistenbund (ÖKB) initiierte Konzertreihe "Composers' Lounge" wird am 10. Oktober mit einem Abend in der ART LOUNGE des Café Korb fortgesetzt.
Das Programm spannt einen Bogen von Neuer Musik, Elektronik, Improvisation bis zur interdisziplinären Performancekunst.

Zur Aufführung gelangen „Allegro spritzicato" von Helmut Rogl, „Kastena" von Alexandra Karastoyanova-Hermentin, sowie „Sieben Affekte" von Tomasz Skweres. Es spielt das „Duo Skweres" (Yui Iwata-Skweres – Violine/Tomasz Skweres – Violoncello).

Darüber hinaus präsentieren Pia Palme (Kontrabassblockflöte, Elektronik ) & Astrid Rieder (Live Painting) mit „transArt Performance" einen live interaktiven, sich entwickelnden Dialog zwischen der bildenden Kunst und der zeitgenössischen Musik.

DIE KÜNSTLERINNEN & DIE KÜNSTLER:

ASTRID RIEDER:
... arbeitet als internationale trans-Art Künstlerin in ihren Ateliers in Salzburg und Wien. Ihre Vision ist es, eine Synergie für die gleichzeitige Wahrnehmung verschiedener künstlerischer Prozesse und damit ein intensiveres Kunsterlebnis zu ermöglichen. Das Hauptaugenmerk in ihrer Arbeit legt sie dabei auf den Dialog und das Überwinden von traditionsbedingten, verkrusteten kunstimmanenten Barrieren.
Derzeit tritt sie immer am 2. Donnerstag des Monats in der von ihr geschaffenen Veranstaltungsserie "do trans-Art" in ihrem Atelier in der Bundesstraße 37 in Wals-Siezenheim mit einer MusikerIn gemeinsam auf. Zusammen schaffen sie eine Composition graphique musicale, die aus drei Teilen besteht: der Zeichnung, der Klangaufnahme und dem Dokumentarvideo.
trans-Art: ist ein live interaktiver, sich entwickelnder Dialog zwischen der bildenden Kunst und der zeitgenössischen Musik. Der Mehrwert für KünstlerInnen und RezipientInnen liegt in der polyästhetischen Reproduktion.

PIA PALME:
... geboren in Wien, arbeitet als Komponistin, Musikerin und Experimentalistin. Ihre Werke öffnen Wirkungsfelder zwischen Komposition und Improvisation, zwischen akustischer und elektronischer Musik. Sie entwirft Projekte in unterschiedlichen Dimensionen, vom Solo bis zur Oper. Ihre präzisen kompositorischen Konzepte sieht sie als politische Partituren im Umfeld der heutigen Zeit verankert. Seit Oktober 2011 forscht Pia Palme zum Thema Composing the Noise of Mind an der University of Huddersfield. Auftragswerke wurden u.a. beim Festival Klangspuren und Wien Modern aufgeführt.

DUO SKWERES:
Seit 2016 tritt Yui Iwata-Skweres und Tomasz Skweres als Duo Skweres international auf – in Deutschland (Theater Regensburg, Niedermünsterkirche und Neupfarrkirche in Regensburg) in Argentinien (Festival Distat Terra in Choele Choel) in Wien und in mehreren Städten Japans (Tokyo, Osaka, Nara). Im Repertoire des Duos spielen die Werke des 20. Und 21. Jahrhunderts eine besonders wichtige Rolle. Neben der „Klassiker“ dieser Besetzung – dem Duo für Violine und Cello von Zoltan Kodaly und der Sonate für Violine und Cello von Maurice Ravel - widmet sich das Ensemble intensiv der zeitgenössischen Musik und arbeiten eng mit Komponisten/Komponistinnen zusammen.

YUI IWATA-SKWERES:
... wurde in Tokio, Japan, geboren und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von 5 Jahren. Sie absolvierte ihr Bachelor und Master mit Auszeichnung an der Tokio Hochschule für Musik.
Seit August 2013 arbeitet sie in Deutschland, zunächst folgen die Zeitverträge als Praktikantin im Staatstheater Kassel, dann als stellv.Stimmführerin im Theater Regensburg, wo sie seit September 2015 ein festes Engagement als 1.Geigerin hat.
Neben ihrer Tätigkeit als Orchestermusikerin widmet sie sich intensiv der Kammermusik und tritt als Solistin mit Orchestern auf (Philip Glass Violinkonzert mit dem Philharmonischen Orchester Regensburg, W.A.Mozart Violinkonzert D-dur mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz)

TOMASZ SKERES:
Der polnisch-österreichische Komponist und Cellist Tomasz Skweres (* 1984 in Warschau) studierte Komposition und Cello an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und lebt derzeit in Wien und Regensburg.
Tomasz Skweres ist Solocellist des Philharmonischen Orchester Regensburg, darüber hinaus ist er ein gefragter Interpret der neuen Musik- er spielte bereits Solorecitals mit zeitgenössischen Werken in Polen, Deutschland, Österreich, Rumänien, Ukraine und Argentinien. Viele Kompnisten wie Mateusz Ryczek, Grzegorz Pieniek oder Jean- Patrick Besingrand widmeten Tomasz Skweres seine Werke, in November 2019 spielte er die Uraufführung des Cellokonzertes „Zjawy“ von Mateusz Ryczek als Solist mit dem wichtigsten Polnischen Ensemble für Neue Musik – Contemporary Music Orchestra. 2016-2017 war er Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Detmold, 2015 an der Kirchenmusikhochschule in Regensburg.
Werke von Tomasz Skweres werden regelmäßig bei wichtigen Festivals auf der ganzen Welt aufgeführt, von Rundfunkanstalten wie BR, NDR, Österreich 1 oder Polnisches Radio 2 ausgestrahlt, von Verlagen Doblinger und Sikorski publiziert und auf CDs aufgenommen. Er gewann zahlreiche Preise, Wettbewerbe, Stipendien (2. Preis beim internationalen Kompositionswettbewerb Zemlinsky Prize 2019, Gewinner des TONALi 2017 und F.J. Reinl Wettbewerbes, Staatstipendium und Startstipendium für Komposition des Österreichischen Bundeskanzleramtes und Preis der Stadt Wien für Komposition) und bekam renommierte Aufträge , unter anderen von Radiosymphonieorchester Wien, Wiener Konzerthaus, Philharmonischem Orchester Regensburg, Festival Wien Modern und Festival Warschauer Herbst und der Niederbayerischen Philharmonie.

MIA ZABELKA:
Kuratierung, Komposition; Violine, E-Violine, Stimme, Elektronik
Mia Zabelka erhielt mit sieben Jahren ihren ersten Violinunterricht und begann neben ihrem klassischen Studium, bei Alexander Arenkov am Konservatorium Wien in Jazz- und Rockbands zu spielen. Anschließend studierte sie Kontrapunktik und Harmonielehre bei Kurt Schwertsik sowie elektroakustische Musik bei Dieter Kaufmann und Komposition bei Roman Haubenstock-Ramati an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien.

Seit ihrer ersten Veröffentlichung Somateme auf der Berliner Edition RZ 1987 setzt die österreichische Violinistin und Komponistin Live-Elektronik und andere innovative Spieltechniken in ihrer musikalischen Sprache ein, um Klang und Geräusch als physikalische Phänomene zu entdecken, die auf den Möglichkeiten der De- und Rekonstruktion des Violinklangs basieren. 2007 gründete sie Klanghaus, ein Zentrum für Klangkunst und interdisziplinäre Kunst in der Südsteiermark, das viermal jährlich das Festival Klangzeit ausrichtet. Seit 2009 ist sie künstlerische Leiterin von phonofemme Vienna, einem internationalen Festival im Bereich experimenteller Musik und Sound Art von Frauen. 2015 wurde sie Präsidentin der Society for Sound Art, Free Improvisation and Experimental Music Austria (SFIEMA). Seit 2019 ist Mia Zabelka Vize-Präsidentin des Österreichischen Komponistenbund (ÖKB).
Sie kollaboriert mit internationalen Künstler*innen aus diversen musikalischen Richtungen, darunter Pauline Oliveros, John Zorn, David Moss, Phill Niblock, Elliott Sharp, Dälek, Audrey Chen, Maria Chavez, Robin Rimbaud aka Scanner, Lydia Lunch und Electric Indigo, und trat weltweit bei Festivals wie Donaufestival, Wien Modern, Ring Ring Festival Belgrad, Long Arms Festival Moskau, Mopomoso London, Issue Project Room New York, CTM Berlin, Jazzfestival Kopenhagen, Rewire Festival Den Haag, strefa monotype Warschau, Audiovisiva Festival Mailand, Bow Out Festival Oslo, FIMAV Victoriaville, Salzburger Festspiele, Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt und Elevate Festival Graz auf.
Neben ihren Soloprojekten spielt sie u. a. im Duo mit Glen Hall, Nicola Hein, Yoko Miura, Viv Corringham, Katherine Liberovskaya und Zahra Mani, im Trio mit Benjamin Finger und James Plotkin bzw. John Hegre sowie in den Trios Medusa’s Bed (Lydia Lunch, Zahra Mani), Trio Blurb (John Russell, Maggie Nicols) und PHON (Andreas Willers, Meinrad Kneer) und im Quartett mit George Headow, Marta Warelis und Raoul van der Weide. 2017 erschien ihr Album Cellular Resonance, 2020 MYASMO.
Mia Zabelka erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt 2018 den Akademia Music Award (für Für Pauline Oliveros).

Reservierung & Tickets

WICHTIGER HINWEIS - 01!
Nach intensiven Überlegungen und entsprechenden Messungen der Abstands-Vorgaben ist die Raumkapazität der ART LOUNGE in der AKTUELLEN Situation auf MAXIMAL 30 Besucherinnen und Besucher begrenzt.

Diese Begrenzung erachten wir als wichtige Maßnahme zum gesundheitlichen Schutz unserer Gäste und Besucher. Ebenso dient diese Vorgehensweise dem Schutz des Personals und der auftretenden Akteurinnen und Akteure.

DAHER:
Anmeldungen sind UNBEDINGT ERFORDERLICH – DANKE!

WICHTIGER HINWEIS - 02!
Bei Betreten des Veranstaltungsraums ist UNBEDINGT eine "MNS-Maske" (Mund-Nasen-Schutz) zu tragen. Nach Erreichen des Sitzplatzes kann diese abgenommen werden.

HERZLICHEN DANK
für Ihr Verständnis für diese Richtlinien und Ihre Treue zum Café Korb.